Die aktuellen Aufklärungspunkte zur SARS-CoV-2 Impfung und deren Nebenwirkungen stellen wir an dieser Stelle dar. Viele dieser möglichen Impfreaktionen und Nebenwirkungen sind auch von Impfungen bekannt, die Sie eventuell bereits ohne Probleme erhalten haben. 

Es handelt sich um eine Impfung gegen SARS-CoV2 mit dem Präparat ***

Sie haben Fragen zu dieser Impfung:

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen, RKI:  https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html;jsessionid=B53CD5CA5D4A2719D6316D6CB87DBB6A.internet081
Paul-Ehrlich-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.pei.de/DE/service/faq/faq-coronavirus-inhalt.html


Eine Impfaufklärung könnte so aussehen:

Impfreaktionen: Typische Beschwerden nach einer Impfung sind Rötung, Schwellungen und Schmerzen an der Impfstelle, auch Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Unwohlsein sind möglich. Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab. Es wurde berichtet, dass diese Reaktionen nach einer SARS-CoV-2 besonders heftig sein können, aber wieder vollständig verschwinden. Angaben zu Art und Häufigkeit der UAW für die Impfung gegen SARS-CoV-2 sind noch nicht alle bekannt, da es sich um einen neuen Impfstoff handelt, der nicht nicht lange auf dem Markt ist. Wir als Impfärzte übernehmen keine Haftung für diese möglichen Folgen. Unterschrift ______________________________

Schwere Impffolgen/Schaden: Narkolepsie ist eine seltene, lebenslang andauernde neurologische Erkrankung, die zu einer Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus führt und  sich durch eine übermäßige Tagesschläfrigkeit auszeichnet. Die Pandemrix Impfung könnte diese Erkrankung ausgelöst haben. Es kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass die Impfung gegen SARS-CoV2 ähnlich schwere Nebenwirkung auslösen könnte. Wir als Impfärzte übernehmen keine Haftung für diese möglichen Folgen. Unterschrift ______________________________

Unter einem Impfschaden versteht man „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung; ein Impfschaden liegt auch vor, wenn mit vermehrungsfähigen Erregern geimpft wurde und eine andere als die geimpfte Person geschädigt wurde“ (§ 2 IfSG). Für Impfschäden gelten die Regelungen des sozialen Entschädigungsrechts (Bundesversorgungsgesetz). Mögliche Impfschäden durch die Impfung gegen SARS-CoV-2 können noch nicht abgeschätzt werden, da es sich um einen neuen Impfstoff handelt, der noch nicht lange auf dem Markt ist. Ihr Gesundheitsamt kann Hilfestellung bei der Einleitung der notwendigen Untersuchungen, die zur Klärung des Falles führen, leisten und Hilfe bei der Einleitung des Entschädigungsverfahrens anbieten.  Wir als Impfärzte übernehmen keine Haftung für diese möglichen Folgen. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988 Wir als Impfärzte übernehmen keine Haftung für diese möglichen Folgen. Unterschrift ______________________________

Im Zusammenhang mit einer Impfung gegen SARS-CoV-2 ist es zu einer Transversen Myelitis (TM) gekommen. Die Symptome und ggf. bleibenden Folgen einer TM können Muskelschwäche, motorische Lähmungen bis hin zu einer Querschnittlähmung, Gefühlsstörungen und unangenehme Nervenfühligkeit, Schmerzen durch Schädigung von Nervenbahnen, spastische Lähmungen, Erschöpfung, Depression, Fehlfunktionen von Enddarm und Harnblase sowie sexuelle Störungen umfassen. Sie können zeitlich begrenzt aber auch dauerhaft bestehen bleiben. Da es sich um einen neuen Impfstoff handelt, der noch nicht lange auf dem Markt ist, kann das Risiko noch nicht abgeschätzt werden.
Es gibt bei SARS--CoV-Hinweise darauf, dass unerwünschte infektionsverstärkende Antikörper (antibody-dependant enhancement, ADE) nach einer Impfung oder einer durchgemachten COVID-19-Erkrankung bei einer weiteren Infektion im ungünstigen Fall zu einer verstärkten Infektion führen könnten.

Wir als Impfärzte übernehmen keine Haftung für diese möglichen Folgen. 
Unterschrift ______________________________

Durchführung der Impfung: Die Impfung erfolgt in den Muskel des Oberarmes.

Nutzen der Impfung: Die Impfung soll die Erkrankung an dem SARS-CoV-2 Virus verhindern oder abmildern. Alternativen (Methoden mit gleichem oder geringerem Risiko und höherem bzw. gleichem Nutzen): Sind uns nicht bekannt.

Unerwünschte, aber mögliche Risiken und Nebenwirkungen: Sind noch nicht vollständig erforscht bzw. bekannt, da es sich um einen neuartigen Impfstoff handelt, der erst kurz auf dem Markt ist.

Beginn und Dauer der Schutzwirkung: Dies ist noch nicht 100 prozentig bekannt, da es sich um einen neuartigen Impfstoff handelt, der erst kurz auf dem Markt ist. Es werden aber 2 Impfungen benötigt um eine Schutzwirkung zu erhalten. Abstand der Impfungen vermutlich 28 Tage.

Verhalten nach der Impfung: nach der Impfung sollten Sie sich mindestens 1 Woche schonen, wenn dies möglich ist.

Kosten der Impfung: Die Impfung wird von der Bundesregierung empfohlen und ist kostenlos. Die Impfung wird, wenn allgemein verfügbar, auch kostenlos während der Sprechzeiten der Praxis durchgeführt, in der Reihenfolge der Anmeldungen und den Impfberechtigungen aus den Bestimmungen der Bundesregierung.

Impfungen außerhalb der Sprechstunden, am Samstagvormittag vor oder nach  dem Bäckereibesuch, sowie an Feiertagen sind zur Zeit noch keine Kassenleistung. Der Impfstoff ist in jedem Falle kostenlos für Impfberechtigte. Alternativ besteht die Möglichkeit zum kostenlosen Besuch staatlicher Impfzentren.

Ziel der Bundesregierung ist, möglichst viele Bundesbürger zu impfen, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Damit können Sie sich selbst und Ihre Mitbürger schützen. Die Impfung ist freiwillig. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, nur gegen SARS-CoV2 geimpfte Personen zu bedienen. So wollen Fluglinien  Passagiere nur noch mit Impfnachweis an Bord lassen, sobald die Impfung verfügbar ist. Es melden sich bereits Infulencer, die eine Impfpflicht für Gesundheitsberufe anmahnen u.a.

Ich möchte mich gegen SARS-CoV-2 impfen lassen und weiß, dass ich einen z.B. mRNA-Impfstoff bekomme, der bisher so noch nie auf dem Markt war. Spätfolgen einer solchen Impfung können noch nicht abgeschätzt werden. Dieses Risiko gehe ich bewusst ein, da sich für mich persönlich das Risiko schwer oder tödlich an Covid19 zu erkranken, höher erscheint, als die möglichen Impfreaktionen oder Impfschäden.

Wir als Impfärzte übernehmen keine Haftung für diese möglichen Folgen.

Unterschrift Arzt______________________________

Unterschrift Patient______________________________

Stand 2.12.2020 18:35


Anpassung nach Datenlage